Saisonvorschau auf die Regionalliga der Männer - Teil 1
TSV Heiningen 1892
Nur denkbar knapp verpasste das Team von Hagen Gunzenhauser und Mike Wolz in der vergangenen Spielzeit den Aufstieg. Am Ende trennten die Staren und die HSG Albstadt genau ein Punkt. In dieser Spielzeit will der TSV also einen neuen Anlauf Richtung Aufstieg in die 3. Liga nehmen. Dabei kann weiter auf den Stamm des Teams gebaut werden und mit Niklas Herberger und Tony Abele stoßen zwei junge Talente aus der A-Jugend von FRISCH AUF! Göppingen zum Team.
TVS 1907 Baden-Baden
Größer ist der Umbruch hingegen beim TVS Baden-Baden: Mit dem Abschied von Trainer Sandro Catak ging eine Ära zu Ende, Sebastian Wichmann, Jeremias Seebacher, Dominik Merz und Dominik Ströhm wurden ebenfalls verabschiedet.
Das neue Trainergespann Marius Merkel/Markus Koch will an die Erfolge anschließen: „Wir wollen darauf aufbauen, was wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet haben und mit den bisherigen und neuen Spielern unsere Potenziale weiterentwickeln“, so Marius Merkel zum Vorbereitungsstart. Nach Platz vier in der Vorsaison kann man gespannt sein, wohin der Weg in dieser Spielzeit geht. Zum Start der Preseason wurde ein Leistungscheck im Klinikum absolviert, anschließend standen Testspiele unter anderem gegen den letztjährigen Drittligameister aus Kornwestheim an.
TSV 1866 Weinsberg
In einer ähnlichen Situation befinden sich die blau-weißen Männer aus Weinsberg. Denn auch beim TSV fand ein Trainerwechsel statt, Edin Hadzimuhamedovic übergab an seinen bisherigen Co-Trainer Stefan Martin. „Wir freuen uns sehr, dass mit Stefan Martin ein Ur-Weinsberger die Verantwortung übernimmt. Er verbindet fachliche Expertise mit tiefer Verbundenheit zum Verein“, erklärt die Vereinsführung.
Neben den üblichen Trainingsinhalten in der Vorbereitung - Laufeinheiten, Krafttraining und Handball – absolvierten die Männer des TSV auch eine spezielle Einheit mit Mentaltrainer Kim Schmid an. Ab dem Saisonstart gilt es, das Gelernte in die Tat umzusetzen.
TuS Steißlingen
Als Aufsteiger in die Regionalliga überraschte das Team von Jürgen Herr mit einem starken 6. Platz und mischte bis zuletzt sogar im Aufstiegsrennen zur 3. Liga mit. Mit 1.053 Toren stellte die Mannschaft vom Bodensee den zweitbesten Angriff der Liga und beeindruckte mit tollem Tempospiel. Zum Saisonwechsel stehen aber auch beim TuS einige Veränderungen an: Mit Daniel Weber und Philipp Klotz verabschieden sich zwei echte TuS-Urgesteine aus der ersten Herrenmannschaft in den wohlverdienten Handballruhestand. Hinzu kommt, dass mit Niklas Ruß ein Spieler mit enormer Qualität und sicherlich ein zentraler Baustein im Angriffsspiel des TuS seine Schuhe an den Nagel hängt. Beim TuS wird man also gemeinschaftlich versuchen, diese entstandenen Lücken zu füllen.
HSG Willstätt/Hanauerland
Mit viel Vorfreude und einem klaren Konzept ist die HSG Willstätt/Hanauerland Anfang Juli in die Vorbereitung gestartet. Cheftrainer Ole Andersen bittet zum dritten Mal als Verantwortlicher in Willstätt zum Trainingsauftakt und arbeitet dabei mit einem 18-köpfigen Kader.
Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der Entwicklung der eigenen Talente. Nach den Abgängen von Joffrey Bonnemberger, Fabian Reith, Louis Welle, Aron Zimmermann sowie Mikka Huber wollen die Hanauerländer den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen: „Wir setzen auf unsere Eigengewächse. Die Integration junger Spieler hat oberste Priorität“, betont Rainer Lusch, Geschäftsführer der Willstätter.
Mit Lorenz Schmid und Yasin Harbi rücken zwei Nachwuchsspieler, die bereits erste Regionalliga-Erfahrungen sammeln konnten, fest in den Kader auf. Auch Nikola Rebus, Finn-Luca Reitter und Timon Fuchs gehören zum Aufgebot, sollen aber weiterhin über die U23 wichtige Spielpraxis sammeln, um sich Schritt für Schritt an das Regionalliga-Niveau heranzuarbeiten.
Trotz der personellen Veränderungen blickt Rainer Lusch optimistisch auf die neue Spielzeit: „Ich glaube, dass wir keinen Deut schlechter sind als vergangene Saison.“
HSG Ostfildern
Sieben Abgänge am Ende der Saison, dazu noch zwei weitere während der vergangenen Spielzeit: Bei der HSG Ostfildern steht ebenfalls ein großer Umbruch bevor.
Diesen wird mit Jörg Ebermann ein alter Bekannter auf den Fildern übernehmen. Der frühere Neuhausener Jugendcoach übernimmt die Aufgaben von Marco Gassmann und bekommt es bei der HSG mit vielen jungen talentierten Spielern zu tun.
„Wir sind sehr froh, dass Jörg seine Fähigkeiten als Coach bei uns einbringen wird. Er ist nicht nur mit einer A-Lizenz ausgestattet, er hat auch in der Vergangenheit gezeigt, dass er der Richtige ist, um junge Spieler auszubilden und zu Topspielern zu formen. Das ist genau das, was wir uns für die kommenden Spielzeiten wünschen, deshalb hat Jörg perfekt ins Konzept gepasst.“, so sportlicher Leiter Matthias Dunz.
SG Heddesheim
Neun Verabschiedungen galt es auch bei den Löwen aus Heddesheim vorzunehmen und somit wird der Kader der SG ebenfalls ein neues Gesicht aufweisen, als in der Vorsaison. Doch nicht nur der Kader des Vorjahres-neunten wird stark verändert sein: Auch die Heimspielstätte Nordbadenhalle wird zum Saisonstart in neuem Glanz erstrahlen! Neben dem Hallenboden werden auch an der Theke Umbaumaßnahmen vorgenommen und die SG-Fans dürfen sich somit auf viele großartige Momente in modernem Ambiente freuen! Für die sportlichen Highlights sind aber weiter die Männer unten auf dem Spielfeld verantwortlich. Los geht es mit dem „Badent & Klemm“ Cup, an diesem Wochenende. Am Vorbereitungsturnier nehmen neben den Gastgebern auch Teams wie Willstätt und der Oberligist Wiesloch teil.
SG Weinstadt
Vor dem Rundenstart freut man sich bei der SG Weinstadt auf die fünf Neuzugänge: Joshua Scheiner komplettiert das Torhüterteam um Max Kronmüller und den derzeit noch verletzten Marius Oesterle, mit Tom Steudtner kommt ein athletischer und wurfstarker Linkshänder und mit Ivan Scaramella kehrt ein Weinstädter Junge zurück ins Remstal. Zudem rücken mit Niklas Braun und Pashalis Gikas zwei Eigengewächse aus dem Waschbärbau in die erste Männermannschaft auf. Nach Platz zehn in der abgelaufenen Spielzeit schielt die SG nun also weiter nach oben.