Saisonvorschau auf die Regionalliga der Frauen - Teil 2
TuS Steißlingen
Auch am Bodensee wird in dieser Saison wieder Regionalligahandball gespielt. Der TuS Steißlingen nahm ebenfalls am Erna-Feinauer-Turnier der HSG Leinfelden-Echterdingen teil und belegte dort einen starken zweiten Platz. Im Finale musste man sich lediglich dem Drittligisten SG Schozach-Bottwartal geschlagen geben. Eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt. Die Zuschauer dürfen sich also auf spannende und hochklassige Spiele im Sportpark Mindlestal freuen.
HSG Fridingen/Mühlheim
Auch die HSG Fridingen/Mühlheim freut sich auf die nächste Saison in der Regionalliga. Nach einem starken Saisonstart verlief die Rückrunde zwar weniger erfolgreich, dennoch reichte es am Ende für einen Platz im vorderen Mittelfeld. Mit Romy Reichle verliert die HSG allerdings eine wichtige Spielerin, die studienbedingt künftig für den Ligakonkurrenten TuS Steißlingen auflaufen wird. Durch die Vertragsverlängerungen von gleich 13 Spielerinnen sowie zwei Neuzugänge sollte dieser Verlust jedoch aufgefangen werden können. Mit einem eingespielten Team möchte die HSG auch in der kommenden Saison wieder angreifen.
HSG St. Leon/Reilingen
Mit der HSG St. Leon/Reilingen kehrt der erste Drittligaabsteiger in die Regionalliga zurück. Nach sechs Jahren in der 3. Liga verlor die Mannschaft das entscheidende Spiel der Abstiegsrelegation und muss nun den Gang in die Regionalliga antreten. Der Abstieg bringt zahlreiche Veränderungen mit sich. Neben sechs Zu- und sechs Abgängen gibt es auch auf der Trainerbank einen Wechsel. Zur Saison 2026/27 übernimmt Frank Gerbershagen das Amt des Cheftrainers. Er freue sich besonders „auf die Zusammenarbeit mit einer gesunden Mischung aus jungen, hungrigen Spielerinnen und erfahrenen Kräften – und auf echten Teamspirit“, sagte Gerbershagen im Interview. Trotz der vielen Veränderungen gehört die HSG St. Leon/Reilingen sicherlich zum Favoritenkreis im Kampf um den direkten Wiederaufstieg.
TSV Birkenau
Der dritte und letzte Aufsteiger kommt aus Birkenau. Anders als die beiden anderen Aufsteiger sicherte sich der TSV nicht den Staffelsieg, sondern setzte sich in der Relegation nach einem ausgeglichenen Hin- und Rückspiel erst im dramatischen Siebenmeterwerfen gegen Weinstadt durch. Nun gilt es, sich auf die Herausforderung Regionalliga vorzubereiten. Dabei helfen sollen unter anderem ein bereits absolviertes Trainingslager sowie Testspiele, Spinning-Kurse und Krafteinheiten. Ob dem TSV Birkenau der Klassenerhalt gelingt und auf welchem Tabellenplatz der Aufsteiger am Ende landen wird, bleibt abzuwarten.
TSV Bönnigheim
Auch der TSV Bönnigheim ist in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga vertreten. Nach Platz sechs in der vergangenen Spielzeit möchte die Mannschaft erneut die oberen Tabellenregionen angreifen. Da es keine Abgänge gab und lediglich zwei Neuzugänge integriert wurden, konnte der Kern der Mannschaft zusammengehalten werden. Nun gilt es, an die starke Hinrunde der vergangenen Saison anzuknüpfen und die gezeigten Leistungen dieses Mal auch über die Rückrunde hinweg zu bestätigen.
HG Oftersheim/Schwetzingen
Last but not least geht der Blick noch einmal nach Nordbaden. Die HG Oftersheim/Schwetzingen sicherte sich nach langem Kampf den Klassenerhalt. Für die kommende Saison hofft man nun „auf eine etwas entspanntere Saison“, wie Saskia Zachert aus der sportlichen Leitung erklärt. Ziel ist es, den Klassenerhalt deutlich früher perfekt zu machen als noch in der vergangenen Spielzeit. Durch zahlreiche Abgänge – unter anderem Zachert selbst - aber auch mehrere Neuzugänge wird sich zeigen, wie schnell sich das neu zusammengestellte Team findet. Dennoch blickt man optimistisch auf die kommende Saison und traut sich zu, das gesteckte Ziel zu erreichen.
Foto: Mathis