Regionalliga-Bericht Frauen: Tabellenführer mit Kantersieg, Krimi in Steißlingen

  27.01.2026    BWHV Spieltechnik Verein
Fünf Spiele, zweimal siegen die Heimteams, dreimal werden die Punkte entführt
HSG Freiburg 2 vs. Sport-Union Neckarsulm 2 – 30:26 (13:14)

Die HSG Freiburg 2 hat sich am Samstag in der heimischen Halle enorm wichtige zwei Punkte gesichert. Im Duell mit der Sport-Union Neckarsulm 2 (11:17 Punkte, Platz 7) setzte sich Freiburg (5:23 Punkte, Platz 11) dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause durch.

Die Gäste aus Neckarsulm, die als leichter Favorit in die Partie gingen, erwischten den besseren Start und konnten sich zwischenzeitlich mit fünf Toren absetzen. Diesen Vorsprung hielten sie jedoch nicht, sodass Freiburg zur Halbzeit aufschloss und mit einem knappen 13:14-Rückstand in die Kabine ging.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung spannend, doch nun waren es die Freiburgerinnen, die das Spielgeschehen bestimmten und sich zeitweise auf vier Tore absetzen konnten. Diesen Vorsprung ließen sie sich nicht mehr nehmen und feierten damit erst ihren zweiten Saisonsieg.

Beste Torschützin der Partie war Rebecca Schäfer (Sport-Union Neckarsulm) mit sieben Treffern.

 

HC Schmiden/Oeffingen vs. TSV Bönnigheim – 37:32 (15:14) 

Der HC Schmiden/Oeffingen (22:6 Punkte, Platz 2) hat im Kampf um die Spitzenplätze wichtige Zähler eingefahren und sich im Heimspiel gegen den TSV Bönnigheim (16:10 Punkte, Platz 5) auch gegen einen direkten Konkurrenten durchgesetzt.

Die erste Halbzeit verlief über weite Strecken ausgeglichen, mit wechselnden Vorteilen auf beiden Seiten. Erst gegen Ende der zweiten Hälfte gelang es den Schmidenerinnen, sich entscheidend abzusetzen und die Partie letztlich für sich zu entscheiden. Damit bleibt das Rennen in der Tabelle weiterhin spannend.

Mit jeweils sieben Treffern überzeugten gleich drei Spielerinnen: Larissa Bürkle und Sara Kuhrt (beide HC Schmiden/Oeffingen) sowie Katja Kerner (TSV Bönnigheim).

TuS Steißlingen vs. Frisch Auf Göppingen 2 – 30:31 (17:16)

In einer extrem engen Partie fiel die Entscheidung erst in den letzten Minuten. Während in der ersten Halbzeit ein ständiges Hin und Her das Spielgeschehen bestimmte, fanden die Frauen des TuS Steißlingen (13:13 Punkte, Platz 6) nach dem Seitenwechsel zunächst besser in die Begegnung und setzten sich Schritt für Schritt ab.

Mit zunehmender Spieldauer schmolz dieser Vorsprung jedoch dahin, bis Frisch Auf Göppingen 2 (20:4 Punkte, Platz 3) in der 55. Minute erstmals in Führung ging. Diese gaben die Gäste nicht mehr aus der Hand und nahmen damit enorm wichtige Punkte mit nach Hause.

Beste Torschützinnen der Partie waren Kim Espinosa (TuS Steißlingen) und Lara Schmid (Frisch Auf Göppingen 2) mit jeweils neun Treffern.

TSV Rintheim vs. HSG Fridingen/Mühlheim – 26:28 (10:18)

Die Gäste aus Fridingen starteten besser in die Partie und erspielten sich früh einen Vorsprung, den sie bis zur Pause auf acht Tore ausbauen konnten (10:18). Auch in der zweiten Halbzeit sah es lange nach einem ungefährdeten Auswärtssieg für die HSG Fridingen/Mühlheim aus.

Doch dann drehten die Gastgeberinnen noch einmal auf und starteten eine starke Aufholjagd. Mit einem 12:3-Lauf kamen die Rintheimerinnen zwar noch einmal heran, konnten den zuvor zu groß gewordenen Rückstand jedoch nicht mehr vollständig aufholen. So bleibt Fridingen weiterhin im oberen Tabellendrittel, während der TSV Rintheim weiter im Tabellenkeller feststeckt.

Beste Torschützin der Partie war Burcin Özgentürk (HSG Fridingen/Mühlheim) mit sechs Treffern.

SF Schwaikheim vs. HSG Stuttgarter Kickers/TuS Metzingen 2 – 24:37 (10:17)

Die HSG Stuttgarter Kickers/TuS Metzingen 2 (24:4 Punkte, Platz 1) hat ihre Spitzenposition in der Regionalliga eindrucksvoll untermauert und am Sonntag einen souveränen Auswärtssieg bei den Frauen der SF Schwaikheim (8:18 Punkte, Platz 9) gefeiert.

Von Beginn an traten die Gäste als spielbestimmende Mannschaft auf, setzten sich früh deutlich ab und lagen bereits zur Pause mit sieben Treffern in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel ließ der Tabellenführer nichts anbrennen, kontrollierte das Geschehen und ließ den Gastgeberinnen keine Chance. Am Ende nahm die HSG die erwarteten Pflichtpunkte verdient mit nach Hause.