Mentale Gesundheit geht alle etwas an
Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, leben heutzutage in einer Welt, die sie immer stärker fordert: Leistungsdruck in Beruf und Schule, soziale Medien, gesellschaftliche Veränderungen, weltweite Krisen und ein immer schnellerer Alltag hinterlassen Spuren. Umso wichtiger sind Orte, an denen junge wie auch ältere Menschen sich wohlfühlen, Gemeinschaft erleben und einfach sie selbst sein dürfen. Einer dieser Orte ist der Sportverein.
Auch deshalb steht die gemeinsame Veranstaltung der Württembergischen Sportjugend (WSJ) und der Baden-Württembergischen Sportjugend (BWSJ) ganz im Zeichen der mentalen Gesundheit.
Die Tagung richtet sich an Trainer, Übungs-, Abteilungs- und Jugendleiter sowie alle, die Kinder und Jugendliche im Verein betreuen.
Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen:
- Was bedeutet mentale Gesundheit im Sport eigentlich?
- Welche Rolle können Sportvereine für die mentale Gesundheit junger Menschen spielen?
- Wie und wann kann der Sportverein zum „Gefährder“ der mentalen Gesundheit von Ehrenamtlichen werden, und wie kann man diesen Personenkreis schützen?
- Wie kann ich sie bei meinen Sportler*innen stärken?
- Woran erkenne ich mögliche psychische Belastungen?
- Wie kann ich selbst mental gesund und motiviert bleiben?
Mit der Keynote von Prof. Dr. Dr. Stefan Schneider von der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS), erwartet die Teilnehmenden zudem ein spannender Einblick in das Thema „Mentale Gesundheit und Sport“. Denn als ausgewiesener Experte hat Schneider eine weltweit führende Arbeitsgruppe im Bereich Bewegungsneurowissenschaften etabliert, auf vier verschiedenen Kontinenten, in der Antarktis und mithilfe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der europäischen Weltraumagentur (ESA) an Bord der Internationalen Weltraumstation ISS geforscht.