Daten, Zahlen, Fakten - die Regionalligasaison der Frauen 2025/26 aus der Statistiksicht

  28.05.2026    Regionalliga
Die Regionalligasaison der Frauen liegt hinter uns, Göppingen und die Hartwaldpumas aus Schmiden/Oeffingen haben es in Aufstiegsrunde zur 3. Liga geschafft und die Zuschauer haben eine spannende Spielzeit erlebt. Wir blicken auf die Statistiken:
Heimteams siegen häufiger

Wie in der Männer Regionalliga, so überwiegen auch bei den Frauen die Heimsiege: 78 Heimerfolgen stehen nur sieben Remis und 48 Auswärtssiege gegenüber. Dabei zeigte sich vor allem der Meister aus Göppingen heimstark: In der EWS Arena ging mit dem 29:30 gegen die Hartwaldpumas nur ein Spiel verloren, alle anderen konnten siegreich gestaltet werden – ein Faktor für die Meistersaison der Grün-Weißen.

Abwehrbollwerke

In 133 Spielen sind insgesamt 7.424 Treffer gefallen. Das entspricht einem Durchschnitt von 55,82 Toren pro Partie! 3.858-mal trafen dabei die Heimteams, 3.566-mal netzten die Gastmannschaften ins Gehäuse ein. Die beste Defensive stellte dabei das drittplatzierte Team der HSG Stuttgarter Kickers/Tus Metzingen 2. Mit 529 Gegentoren kassierte die HSG die wenigsten Treffer – das entspricht einem Schnitt von 24 Gegentoren pro Spiel.

Klare Angelegenheiten

Im März nutzte der TuS Steißlingen die angespannte Personalsituation beim HC Schmiden/Oeffingen perfekt aus und fuhr den deutlichsten Heimsieg der Saison ein. Beim 41:18 (22:8)-Erfolg trafen 11 Spielerinnen, wobei Janine Lauth mit sieben Treffern die beste Torschützin war. Gina Wöhr und Marie Knobelspies netzten sechsmal ein.
Den höchsten Auswärtssieg fuhr derweil der TSV Bönnigheim ein. Bereits am 4. Spieltag dominierte der TSV in Rintheim und gewann 15:40 (8:19). Alexandra Zäh traf damals sieben Mal, vier weitere Spielerinnen warfen sechs Tore.  

Torreichste Partie  

Ebenfalls früh in der Saison waren die Sport-Union Neckarsulm 2 und die HSG Freiburg 2 so richtig in Torlaune. Beim 40:34 Heimsieg der Neckarsulmerinnen am 3. Spieltag fielen insgesamt 74 Tore, so viel wie in keiner anderen Partie der Regionalligasaison der Frauen. An diesem Tag war vor allem Rebecca Schäfer nicht zu stoppen, sie erzielte 14 Tore – und alle davon aus dem laufenden Spiel heraus.

Beste Werfer der Saison

Im Gegensatz zu den Männern sind es hier die Rückraumspielerinnen, die in der Torschützenliste ganz oben stehen: 4 der besten 5 Schützinnen der Saison gestalten das Spiel im Rückraum und zeigen sich vor allem im Duell 1:1 stark.
Die Torjägerkrone geht dabei mit 174 Treffern an Larissa Bürkle von den Hartwaldpumas. 122-mal traf sie aus dem Spiel, dazu kommen 52 Treffer per Strafwurf. So kommt sie auf einen überragenden Toreschnitt von 8,29 Treffern pro Spiel.
Auf dem zweiten Rang landete Rebecca Schäfer (Sport-Union Neckarsulm 2) mit 172 Toren (137 Feldtore + 35 Siebenmetertore). Es folgt Steißlingens Rechtsaußen Gina Wöhr mit 153 Toren (111 Feldtore + 42 Siebenmetertore).

Zeitstrafenkönige

Die meisten Zeitstrafen in dieser Spielzeit sah Nicola Merz von Frisch Auf Göppingen 2. Insgesamt sah sie von den Schiedsrichtern 20 Zwei-Minuten-Zeitstrafen. Leana Heim (HSG Stuttgarter Kickers/Tus Metzingen 2) wurde 18-mal auf die Bank geschickt, Rebecca Schäfer folgt mit 16 Zeitstrafen.
Bei den Roten Karten liegen vier Spielerinnen gleichauf: Leana Heim, Sanja Oser, Elena Schacht und Sophia Mohr wurden jeweils zweimal disqualifiziert.

Foto: Immer