Daten, Zahlen, Fakten - die Regionalligasaison 2025/26 der Männer aus der Statistiksicht
Heimstärke deutlich zu spüren
Dass die Teams in der Regel zuhause deutlich erfolgreicher sind, das ist jedem bewusst. Und genau das spiegelt sich auch in der ersten Statistik wider, die wir Euch präsentieren wollen. Bei 240 gespielten Partien, ging 140-mal das Heimteam als Sieger vom Feld, 12-mal teilten sich die Teams die Punkte und 88-mal wurden Punkte in fremder Halle entführt.
Tore, Tore, Tore!
In 240 Spielen sind insgesamt 15.275 Treffer gefallen. Das entspricht einem Durchschnitt von 63,65 Toren pro Partie! 7.854-mal trafen dabei die Heimteams, 7.421-mal netzten die Gastmannschaften ins Gehäuse ein. Die Zuschauer der Regionalliga BW sahen also unglaublich torreiche und rasante Spiele. Mit 1.092 Treffern (36,4 Tore pro Spiel) traf der Tabellenzweite aus Albstadt am häufigsten.
Klare Angelegenheiten
Den deutlichsten Heimsieg fuhr in dieser Spielzeit der TSV 1866 Weinsberg ein. Im ersten Spiel nach der Weihnachtspause gelang ein 42:15 (20:6)-Erfolg über das abgeschlagene Schlusslicht aus Blaustein. 13 verschiedene Spieler konnten sich dabei in die Torschützenliste eintragen.
Leidtragend war der TSV Blaustein auch beim höchsten Auswärtssieg: Am 14.03. gelang dem Meister aus Schwäbisch Gmünd ein 19:44 (9:23)-Kantersieg in der Lixsporthalle. Niklas Burtsche traf hier acht Mal, Lenny Schwenk kam auf sieben Treffer.
Torreichste Partie
85 (!) Tore fielen in der Partie Willstätt vs. Albstadt im November letzten Jahres. Und noch dazu bot dieses Spiel eine unheimlich spannende Endphase. Zuerst traf Fabian Mayer zum 41:42, bevor Ilia Hreblev von der Siebenmeterlinie ausgleichen konnte. Im letzten Angriff war es dann HSG-Spielmacher Julian Thomann, der sich ein Herz fasste und zum vielumjubelten 42:43-Endstand einnetzte.
Der Tag, an dem alles gelingen will
Julian Thomann war es auch, der die meisten Tore in einem Spiel erzielte. Beim Auswärtsspiel seiner HSG in Ostfildern traf der Routinier nach Belieben und kam am Ende auf unglaubliche 18 Tore. Lob bekam er dafür auch von seinem Coach Andreas Wendel: „Julian war on fire – mit 18 Buden“, so der HSG-Kommandogeber. „Ihn haben sie gar nicht in den Griff bekommen. Er konnte schalten und walten, wie er wollte.“
Beste Werfer der Saison
Die Außenspieler dominieren in diesem Jahr die Torschützenliste: Mit 244 Treffern (154 Feldtore und 90 Siebenmeter) schnappt sich Gregor Thomann von der HSG Albstadt in dieser Saison die Torjägerkrone! Der Rechtsaußen kommt somit auf einen Toreschnitt von 8,41 Treffer pro Partie.
Gefolgt wird er von Willstätts Rechtsaußen Illia Hreblev, der 217 ins Schwarze traf – davon 148-mal aus dem Feld und 69-mal von der Linie.
Auf Rang drei liegt mit nur einem erzielten Tor weniger Niklas Burtsche. Der Linksaußen vom Meister aus Schwäbisch Gmünd traf 216-mal, wobei er mit 97 Treffern vom Strich die meisten Strafwürfe aller Spieler versenkte.
Zeitstrafenkönige
Die meiste Zeit auf der Bank (in Folge einer Zeitstrafe) verbrachten folgende Spieler: Simon Reisig (SG Heddesheim) wurde insgesamt 45-mal für 2-Minuten des Feldes verwiesen, Julian Schlager (TVS 1907 Baden-Baden) 41-mal und Nils Pollmer (HC Neuenbürg 2000) 37-mal.
Reisig und Schlager sind mit sieben roten Karten auch in dieser Kategorie mit vorne dabei, häufiger bekam nur Andreas Maier von den TSB Jets den roten Karton gezeigt (8-mal).